18. September 13:00 bis 16:00
Berlin, Regierungsviertel
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das haben nicht zuletzt die kilometerlangen Proteste der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und die für Schwarz-Gelb desaströse Wahl in NRW gezeigt. Trotzdem bahnt sich ein heißer Herbst an und die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.
Die schwarz-gelbe Koalition hat sich am 5. September auf eine Laufzeitverlängerung geeinigt, die dazu führen kann, dass deutsche AKW bis 2050 laufen. Selbst die ältestesten, hochgradig störanfälligen Schrottmeiler sollen acht Jahre länger laufen. Damit haben Merkel, Westerwelle, Röttgen und Seehofer unsere Zukunft an die Atomlobby verkauft. Die Konsequenz dieser Entscheidung wäre: Längere Risiken, mehr giftiger Müll und eine Investitionsblockade bei den erneuerbaren Energien. Die Anti-Atom-Bewegung wird dagegen aufstehen, um Merkel, Westerwelle und Co zu zeigen, dass es mit ihr keinen Ausstieg aus dem Atomaustieg geben wird.
Das Öko-Institut hat für den WWF Deutschland eine erste Auswertung des am 5. September 2010 ausgehandelten Modells für die Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke geschrieben.
Aufwärmen für einen heißen Herbst
Am 3. September versammelten sich die Atomkraftgegner vor dem Brandenburger Tor. Unter dem Motto "Atomkraft kegeln" machten sie auf die Endlagerproblematik aufmerksam. Zwei Tage später traf man sich dann zu einem von Campact und dem BUND organisierten Protest vor dem Kanzleramt, um Kanzlerin Merkel und ihren Ministern zu zeigen, dass man sich mit einem faulen Atomkompromiss nicht abfinden wird.
„Atomkraft: Schluss jetzt!“ – Großdemonstration mit Umzingelung in Berlin
Deswegen werden wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen am 18. September 2010 ab 13 Uhr in der Hauptstadt auf die Straße gehen und das Regierungsviertel umzingeln. Die Bundesregierung soll unseren Protest genau zu jenem Zeitpunkt hautnah zu spüren bekommen, wenn sie das neue Atomgesetz in den Bundestag einbringen wird.
Sei vorbereitet und sage den Termin weiter
Erzähl‘ in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass am 18. September jeder in Berlin auf der Straße gehen muss, der Schwarz-Gelb ein deutliches Signal übermitteln will. Wir alle wollen das Ende der Atomenergie und gemeinsam werden wir das schaffen.
Busbörse unter: www.gruene.de/themen/atomkraft-schluss-jetzt.html