
Im November 1992 beschloss die damalige Sächsische Staatsregierung die Umwandlung einzelner Schloß- und Park- bzw. Gartenanlagen sowie Burgen, die sich in Staatseigentum befanden und zu den herausragendsten kulturellen Zeugnissen zählten, zu Staatsbetrieben nach § 26 Sächsische Haushaltsordnung (SäHO). Damit wurden diese Kulturobjekte aus der Verwaltung durch die Liegenschaftsämter herausgelöst und zu "rechtlich unselbständige(n), organisatorisch abgesonderte(n) Teil(en) der Staatsverwaltung" (Abs 1), die direkt dem Sächsischen Finanzministerium unterstanden. Derzeit zählen unter anderem der Dresdner Zwinger, Schloß und Park Pillnitz, die Albrechtsburg in Meißen, Schloß Klippstein, der Barockgarten in Großsedlitz, die festung Königstein oder der Klosterpark Altzella zum Staatsbetrieb. Wir verstehen diese besonderen Liegenschaften als unser gemeinsames kulturelles Erbe, als Bestandteil unserer sächsischen Identität, als in Stein bewahrte und in Gärten gewachsene Zeugnisse unserer Geschichte. Es sind Repräsentations-Orte, die eine Menge darüber erzählen, wo wir herkommen. Dieses Erbe entgegen allen gegenläufigen Bestrebungen zu bewahren und zu nutzen, um dem kulturellen und dem Bildungsauftrag des Staates nachzukommen, sehe ich als große Aufgabe für uns Landtagsabgeordnete. Antrag "Keine Privatisierung des Staatsbetriebes" Drs 4/12522 vom 06.06.2008 News zum Thema13. Februar 2012
GRÜNE: Massive Eintrittserhöhungen auf Festung Königstein sind Folgen des PrivatrechtsGerstenberg: Königstein ist Vorzeichen für Zukunft des Schlossparks Pillnitzmehr... 25. Januar 2012
Gerstenberg: Ein jahrhundertealtes Recht des freien Zutritts, das schon zu Königs Zeiten gewährt wurde, wird jetzt der Kommerzialisierung aller Lebensbereiche geopfertRede Karl-Heinz Gerstenbergs zur Aktuelle Debatte zum "Schlosspark Pillnitz", TOP 4, 48 Sitzung, 25. Januar 2012 : Einführung von Eintrittsgeld ist ein Irrweg und eine Täuschungmehr... 25. Januar 2012
Aktuelle Debatte zum "Schlosspark Pillnitz": Einführung von Eintrittsgeld ist ein Irrweg und eine TäuschungGerstenberg: Ein jahrhundertealtes Recht des freien Zutritts, das schon zu Königs Zeiten gewährt wurde, wird jetzt der Kommerzialisierung aller Lebensbereiche geopfertmehr... 12. Januar 2012
GRÜNE: Schlosspark Pillnitz muss frei von Eintrittsgeld bleibenGerstenberg: Abkassieren beim Parkbesuch wäre Triumph der Kleingeistigkeitmehr... 8. Mai 2009
Schlösser, Burgen und Gärten - GRÜNE: Vernunft hat gesiegtGerstenberg: Verantwortung für diese 'Juwelen Sachsens' muss dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst übertragen werden mehr... 16. Juli 2008
Wirtschaftlichkeitsgutachten zur möglichen Privatisierung des Staatsbetriebs "Staatliche Schlösser und Gärten"Antrag, Drs 4/12899mehr... 18. Juni 2008
Gerstenberg: Keine Privatisierung des Staatsbetriebes 'Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten!Privatisieren stammt von dem lateinischen Verb "privare" ab, das bedeutet "absondern, rauben". Wir hätten es hier mit einem Raub ganz eigener Sorte zu tun: Ein Anliegen der Deutschen nach ihrer Revolution 1918 war es, die Schlösser und Gärten der einstigen Herrscher zu übernehmen, sie in Volkeshand zu geben und für das Volk nicht nur einfach zugänglich, sondern nutzbar zu machen.mehr... 9. Juni 2008
Keine Privatisierung des Staatsbetriebes "Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen"Antrag, Drs 4/12522mehr... 25. Mai 2008
Staatsbetrieb 'Schlösser, Burgen und Gärten' muss beim Kunstministerium angesiedelt werdenIdentifikationsobjekte, an denen die Herzen der Sachsen hängenmehr... 11. Februar 2007
Zugang zu Schlosspark Pillnitz muss frei bleiben - Kein Eintrittsgeld ohne LandtagsbeschlussDie GRÜNE-Fraktion wendet sich gegen die Ankündigung von Christian Striefler, Direktor der Sächsischen Schlösser, Burgen und Gärten, ab dem Jahr 2008 für den Schlosspark Pillnitz Eintritt zu erheben.mehr... 30. Juni 2006
Gärten und Parks sollen frei zugänglich bleibenAus Sicht der GRÜNEN-Fraktion ist es eine glatte Enttäuschung, dass sich Christian Striefler als neuer Direktor der Sächsischen Schlösser, Burgen und Gärten an das Vorhaben klammert, Eintrittsgeld für staatliche Parks zu erheben. mehr... |
